

Sparen am falschen Ende wird gefährlich…
Die Haushaltskassen des Bundes und der Länder sind mehr als leer! Logische Konsequenz: Es wird an allen Ecken und Enden gespart, Subventionen werden gestrichen, notwendige Kosten gesenkt. Die Auswirkungen des Sparzwanges bekommt auch der Breitensport zu spüren, nicht nur, weil Fördermittel nicht mehr in vollem Umfang fließen, sondern insbesondere, weil Personaleinsparungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit die Polizeien des Bundes und der Länder dazu zwingen, in der Bewältigung ihrer Aufgaben Schwerpunkte zu setzen und andere, „weniger“ sicherheitsrelevante Aufgaben zu vernachlässigen. Aus diesem Grund werden immer häufiger Radsportveranstaltungen in ihrem Umfang stark beschnitten, ja teilweise sogar abgesagt, weil die Sicherheitsbehörden sich personell nicht in der Lage sehen, die Sicherheit der Teilnehmer, Zuschauer und insbesondere des übrigen Straßenverkehrs zu gewährleisten und der Veranstalter nur durch Einsatz einer utopischen Anzahl von Ordnern die Veranstaltung hätte durchführen können (zuletzt der Klassiker „Rund um Berlin“ im Jahr 2009). An diesem Punkt beginnt die Aufgabe unseres Vereins! Wir wollen unsere Polizei unterstützen (nicht ihre Aufgabe wegnehmen!!!), so dass Radrennen mit weniger Personal der Polizei durchgeführt werden können. In erster Linie beschränkt sich unsere Tätigkeit darin, den verkehrsfreien Raum, den die Polizei geschaffen hat, zu stabilisieren und die Radrennfahrer vor eventuellen Gefahren (z.B. Verkehrsinseln) zu warnen.
Ferner haben wir für die Polizei eine beratende Funktion, da nicht jeder Polizeibeamter die Besonderheiten, wie Dynamik und Verlauf eines Radrennens kennt.
Wir können mittlerweile auf mehrere Jahre Erfahrung zurückblicken, in denen wir anlässlich unterschiedlichster Veranstaltungen (Tour de Berlin, Rund um Berlin, Brandenburg-Rundfahrt, Drei-Länder-Tour, Velothon, Berlin-Marathon) erfolgreich mit verschiedensten Länderpolizeien (Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklemburg-Vorpommern) vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Da sich unter unseren Mitgliedern sowohl Radsportinteressierte als auch Polizeibeamte befinden und wir somit sowohl die Problematiken des Veranstalters als auch die Handlungszwänge der Polizei kennen, stellen wir ein hervorragendes Bindeglied zwischen beiden dar.